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Eine Frau verhext Kühe

"Eine Frau verhext Kühe


Ein Schüler erzählt:


Mein Großvater war in Gottschütz, einem Dorfe nahe bei Tost. Als er an einem Karfreitag morgens um 5 Uhr nach Hause ging, sah er, wie eine Frau sich etwas am Feldkreuze zu schaffen machte. Beim Näherkommen merkte er, daß sie mit dem Beinen nach oben und dem Kopfe nach unten am Kreuze emporkletterte. Am Fuße des Kreuzes standen drei Eimer, die mit dünner, blauer Milch gefüllt waren. Da mein Großvater die Frau erkannte, rief er sie beim Namen und fragte, was sie hier mache. Die Frau sagte: >>Heute hab ich mich gerächt. Die Kühe meiner Nachbarsleute werden von nun an keine Milch mehr geben. Das sage ich dir, weil du mich gefragt hast. Wenn du mich aber verrätst, bist du in drei Tagen eine Leiche!<< Dann sprang sie vom Kreuze herunter, warf die drei Eimer um, so daß die Milch auf die Erde rann, und verschwand. Tatsächlich gaben die Kühe der Nachbarsleute von diesem Augenblick an keine Milch mehr. Mein Großvater kannte den Grund, aber er durfte darüber nicht sprechen."

 





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